Kirchengeschichte der Gemeinde St.Petri Oelinghausen
- im Überblick -
1147 Erste urkundliche Erwähnung einer Kapelle auf Kirchlinde. Der Stein aus dem Türbogenfeld der alten Kapelle ist das älteste Kulturdenkmal der ehemaligen Gemeinde Holzen (zwei wilde Tiere beugen sich unter dem Kreuzesbaum – Symbol für die Bekehrung der Sachsen)
1175 Gründung des Praemonstratenser-Klosters Oelinghausen durch Stiftung des Sigenand von Batthausen und seiner Ehefrau Hedwig
1804 Aufhebung des Klosters:
Johann van Hagel, der letzte Rentmeister des Klosters, erreicht in Verbindung mit dem Haus Fürstenberg bei der hessischen Regierung, daß die Klosterkirche erhalten bleibt. Er darf die Seelsorge in dem Umfang weiterführen, wie sie zu Klosterzeiten bestanden hat: Sonntagsgottesdienst, Betreuung von Kranken und Sterbenden. Für Taufen, Erstkommunion, Firmung, für Trauungen und Beerdigungen bleiben die Pfarrkirchen Hüsten (für Oelinghausen, Holzen, Mimberge – bis 1904), Enkhausen (für Ainkhausen, Kirchlinde, Wenningen – z.T. bis heute) und Eisborn (für Wettmarsen, Albringen, Deinstrop und Retringen – von 1894 bis 1982, z.T. bis heute) zuständig.
1808 Einrichtung der Schule Oelinghausen in ehemaligen Klostergebäuden
1896 Genehmigung einer zweiten Sonntagsmesse und Feier der Erstkommunion
1900 Wiederaufnahme der in Klosterzeiten üblichen großen Prozession am Feste der hl. Petrus und Paulus (29. Juni)
1902 Erste Bestattung auf dem neuen Friedhof in Oelinghausen
1904 Gründung der Pfarrgemeinde St. Petri Oelinghausen. Erster Pfarrer Anton Dünnebacke
1956 Mariannhiller Missionare übernehmen Kloster Oelinghausen und die Pfarrseelsorge
1958 Einweihung der Filialkirche St. Johannes Evangelist Holzen
1959 Einweihung der Filialkirche St. Georg Oelinghauser Heide
1991 Die Mariannhiller Missionare verlassen Oelinghausen, die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel übernehmen das Kloster.

(Nach F. Geuecke "Holzen vorm Luer – eine geschichtliche Heimatkunde")
 

Bücher und CD’s zu Oelinghausen können Sie beim Freundeskreis bestellen oder an der Klosterpforte erhalten.
Bei Versand gelten die Preise zuzgl. Versandkosten

Bücher:
Kloster Oelinghausen, St. Peter: Pfarr- Kloster- und Wallfahrtskirche,
Padberg, Arnsberg 1986

€ 12,50

Kloster Oelinghausen und die historischen Orgeln,
Polenz/Michel, Iserlohn 1989 

€ 10,00

Die Urkunden des Klosters Oelinghausen,
Regesten, bearb. von Dr. M Wolf, Schmallenberg 1992 

€ 23,00

Kunstmappen von Oelinghausen mit Motiven aus den Kunstkalendern
„Ars sacra Oelinghausen“ 1992 und 1995 

je € 15,00

Oelinghauser Beiträge,
Aspekte aus 825 Jahren Klostergeschichte, Arnsberg 1999 

€ 5,00

Kloster Oelinghausen Kirchenführer
Arnsberg 1997 

€ 2,50

  
CD´s
Wilfried Michel
die Hist. Orgel der Klosterkirche Oelinghausen

€ 15,00

Capella Vocale Münster 
Dixit Dominus 

€ 13,00

   

Gründungsurkunde des Klosters Oelinghausen (Manfred Wolf)

Grümdungsurkunde - Original
Originalurkunde